Wahl zum Nicht-Sportler des Jahres, 16. Februar 2018

. . . oder „Nicht-Wahl zum Sportler des Jahres“ 😉 Es fällt mir schwer, diese Enttäuschung in Worte zu fassen, um nicht verbittert zu klingen. Aber bevor ich versuche, meine Gefühlslage zu beschreiben, möchte ich zwei Dinge tun:
1.) Ich möchte dem verdienten Sieger, Michele Becker, und dem Zweitplatzierten, meinem Vereinskollegen Timo Ziegenbein, ganz herzlich gratulieren.
2.) Ich möchte mich bei allen bedanken, die die Zeit investiert und für mich gestimmt haben – klasse!

Meine größte sportliche Enttäuschung 2017 hat eigentlich gar nichts mit Sport zu tun und findet auch gar nicht 2017 statt, sondern am 16. Februar 2018. Da nämlich wird das Ergebnis zur Sportlerwahl in Stormarn verkündet. Und obwohl mit einem Weltmeistertitel, zwei Vize-Europameistertiteln und einer Deutschen Meisterschaft das vergangene Jahr mein sportlich erfolgreichstes war, schneide ich bei meiner dritten Nominierung so schlecht ab wie nie zuvor! Die Enttäuschung ist groß! Mehr kann man als Altersklassenathlet eigentlich nicht erreichen. Und anstatt lange über das Wahlergebnis zu sinnieren – das würde dann wohl doch die Verbitterung zum Vorschein bringen – werde ich, wie nach allen Enttäuschungen, reflektieren und meine Lehren daraus ziehen . . .