DNS: Da war doch was?! – Duathlon DM in Alsdorf, 30. April 2017

Voller Vorfreude auf den ersten ernsthaften Wettkampf dieser Saison reiste ich nach Alsdorf in der Nähe von Aachen. Hier standen die Deutschen Meisterschaften im Duathlon über die Kurzdistanz auf dem Programm. Zum zweiten Mal überhaupt würde ich an einem Duathlon teilnehmen und freute mich sehr auf das Duell mit den sehr starken Athleten aus meiner Altersklasse. Doch dann sollte mal wieder alles anders kommen!

Bereits am Vortag hole ich die Startunterlagen ab und inspiziere das Wettkampfgelände. Ich habe richtig Lust auf diesen Wettkampf. Endlich geht es wieder los. Und ich fühle mich gut vorbereitet. Die Radform kann ich zwar noch nicht einschätzen, aber die Laufform stimmt. Den Abend verbringen wir mit guten Freunden bei einem schönen Essen in Aachen. Und dann ist da schon so ein komisches Gefühl im Hals! Die Nacht ist keine. Jedenfalls nicht für mich. Vor starken Halsschmerzen habe ich nur wenig Schlaf. Beim Aufstehen noch unschlüssig, entscheide ich mich auf dem Weg zum Wettkampfgelände gegen einen Start: Die Gesundheit geht vor! Schweren Herzens gebe ich meinen Zeitmesschip wieder ab und verlasse fluchtartig den Ort des Geschehens, weil ich es nicht ertragen könnte, zuzusehen. Da war doch mal was?! Richtig, wie vor zwei Jahren bei der Triathlon WM in Chicago, bremst mich auch jetzt ein Infekt unmittelbar vor dem Start aus! Doch dieses Mal kann ich wenigstens das Weite suchen, neue Gedanken fassen und Pläne für die Zukunft schmieden . . . I’ll be back!