Hoping for the best, but expecting the worst! – EM olympische Distanz in Kitzbühel, 18. Juni

Seit drei Jahren versuche ich nun vergeblich, mal wieder an einer internationalen Meisterschaft teilzunehmen! Immer wieder kam mir in den letzten Jahren etwas dazwischen: Handgelenkbruch, grippaler Infekt, Hüftverletzung usw. Stets musste ich meine Meldung zurückziehen oder das Rennen, obwohl bereits vor Ort wie z.B. in Chicago, kurzfristig canceln. In diesem Jahr sollte eigentlich alles anders werden. EIGENTLICH! Endlich fühlte ich mich bis in den April hinein fit genug, um meine erste Medaille bei Europameisterschaften zu gewinnen – und dann das! Erst musste ich die Duathlon DM am 30. April (mal wieder) kurzfristig absagen, weil mich wenige Stunden vor dem Start ein Infekt heimsuchte. Und dann, Ende Mai, erkrankte ich schwer an einer bakteriellen Infektion auf dem Weg (!) ins Trainingslager. Das führte nicht nur zu einem Trainingsrückstand, sondern auch wenige Tage vor meinem ersten Saison-Höhepunkt zu einer zweiwöchigen vollständigen Bewegungsunfähigkeit. Europameisterschaft ade? Bereits vor drei Jahren musste ich kurzfristig bei der EM in Kitzbühel passen. Jetzt wieder? Weiterlesen

DNS: Da war doch was?! – Duathlon DM in Alsdorf, 30. April 2017

Voller Vorfreude auf den ersten ernsthaften Wettkampf dieser Saison reiste ich nach Alsdorf in der Nähe von Aachen. Hier standen die Deutschen Meisterschaften im Duathlon über die Kurzdistanz auf dem Programm. Zum zweiten Mal überhaupt würde ich an einem Duathlon teilnehmen und freute mich sehr auf das Duell mit den sehr starken Athleten aus meiner Altersklasse. Doch dann sollte mal wieder alles anders kommen! Weiterlesen

Wenn Du schnell laufen willst, musst Du schnell laufen! – Berliner Halbmarathon, 2. April 2017

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin . . .“ Dieser stets im Frühjahr wiederkehrende Schlachtruf der gemeinen Fußballamsel wurde heuer auch in mein Vokabular aufgenommen, aber nicht etwa, um es mir mit Würstchen und Bier (oder Cola ? ) im Olympiastadion bequem zu machen, sondern, um die Stadt per pedes zu erkunden – und dabei noch eben einen Halbmarathon zurückzulegen. Mit dabei waren die Prontofanten als absolute Groß-Event-Rookies.
Mir wurde immer gesagt, dass die Strecke in Berlin schnell sei. Zumindest das Wetter spielte mit. Am Samstag mit 25 °C und purem Sonnenschein noch fast zu warm, hatte Petrus am Sonntag ein Einsehen mit den Läufern und reduzierte die Quecksilberskala auf 12 bis 15 Grad, während er auch ein paar Wolken vor die Sonne schob. Anfang März noch hätte ich gesagt, ich schaue mir mal bei einem lockeren Läufchen die Sehenswürdigkeiten an. Mit gerade mal 50 Laufkilometern im Februar kann man keinen Halbmarathon laufen. Doch im März hatte ich gut trainiert, sodass ich jetzt doch Lust hatte, Gas zu geben. Weiterlesen

Sportlerwahl in Stormarn, 17. Februar 2017

Zunächst einmal möchte ich mich bei Euch für Eure Stimmen bedanken, die mich auf einen zweiten Platz bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2016 in Stormarn gebracht haben! Vielen Dank für Eure Unterstützung! Und das ist das Schönste und Wichtigste für mich bei dieser Veranstaltung!

Ich wurde am Abend von einem Journalisten gefragt, ob ich enttäuscht sei über den zweiten Platz und ob mich das motiviert, im aktuellen Jahr wieder anzugreifen? Ich würde es mal mit Klaus Kinski halten: „Ich verstehe die Frage nicht!“ Jeder, der in seiner Sportart spitze ist und Herausragendes verbringt, hat meinen größten Respekt verdient. Ich würde es nicht wagen, Sportarten ob ihrer Qualität zu bewerten. Jede Sportart hat ihre Schwierigkeiten in gewissen Formen. Ich hätte nicht den Hauch einer Chance gegen den Drittplatzierten bei dieser Wahl, einem Deutschen Meister im Minigolf. Daher ist jeder, der hier nominiert ist, schon mal ein Gewinner. Und sicherlich stimmen mir die Mitplatzierten zu, dass sie ihre Motivation unter anderem daraus schöpfen, sich in ihrer jeweiligen Sportart gegen ihre Mitstreiter zu behaupten und sich nicht mit anderen sportartübergreifend zu messen. Mit diesen Athleten feiert man eher. Und das haben wir ja an diesem sehr stimmungsvollen Abend ja auch getan. Es war sehr schön, sich mit all den hochmotivierten und äußerst sportlichen Athleten auszutauschen! Wäre schön, wenn ich mal wieder dabei sein dürfte . . .

Lümmellauf – oder: die Sache mit dem toten Eichhörnchen, 15. Januar 2017

img-20170115-wa0005Wie ist die Laufform zu Jahresbeginn? Wie sind die Bedingungen nach den Schneefällen in den letzten Tagen? Wie stark ist die Konkurrenz? Warum hat der zukünftige US Präsident ein totes Eichhörnchen auf dem Kopf? All das sind Fragen, die mich vor dem ersten Wettbewerb im Jahre 2017 umtreiben. Die Antworten findet der interessierte Leser im folgenden – vielleicht aber nicht auf alle Fragen 😉 Weiterlesen

Versöhnlicher Saisonabschluss – 2. Liga in Hannover, 3. September 2016

20160903_161946Was haben ein versöhnlicher Saisonabschluss und ein DNS (= did not start) zum Ende des Triathlon-Jahres gemeinsam? – Viel!

Es sollte unser letzter Auftritt in der Zweiten Liga Nord werden – für die jungen Athleten für gewisse Zeit. Für mich sicherlich für immer! Doch dazu später mehr. Völlig untypisch für einen Triathlon wählten die Hannoveraner einen Samstag, um die besten Kurzdistanz-Triathleten aus dem Norden gegeneinander antreten zu lassen.  Die Szenerie ist jedenfalls perfekt gewählt: Geschwommen wird im, geradelt und gelaufen am Maschsee und geduscht wird im Fußballstadion von Hannover 96. Schon vor dem Wettkampf freute ich mich auf die Eistonne, das Ermüdungsbecken und die professionelle Massage in den Kabinen 😉 Weiterlesen

Deutsche Meisterschaften über die olympische Distanz, 21. August 2016

DSC_7143Eigentlich war meine Saison schon gelaufen – EIGENTLICH. Dieses Mal allerdings im positiven Sinne. Ich hatte meine Saisonziele bereits im Frühsommer mehr als erreicht: Ich wollte wieder beschwerdefrei Sport machen können und ein einziges Mal in der Zweiten Liga starten dürfen. Ersteres klappte nach der langen Verletzungspause im Winter und Frühjahr spät aber doch, und aus einem Start in der zweiten Bundesliga sind bisher sogar vier geworden. Also hätte ich mich doch schön an diesem letzten Olympia-Wochenende auf das Sofa zurückziehen und unseren Triathleten zuschauen können, wie sie in Rio an der Copacabana um die Medaillen kämpfen. Ach ne, die waren ja gar nicht dabei. Also musste ich doch selber ran und machte mich auf zur Deutschen Altersklassen-Meisterschaft über die Olympische Distanz in Immenstadt. Zum ersten Mal würde ich unterhalb des 51sten Breitengrades an einer Meisterschaft teilnehmen. Ob das so eine gute Idee ist für ein Nordlicht, in für hiesige Verhältnisse hochalpinem Gelände zu starten? Immerhin hatte ich prominente Unterstützung in Bettina Lange und Jens Krohn! Wir drei hatten vor, den Süddeutschen zu zeigen, dass wir auch hier einen (Kling-)Berg haben 😉

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Es geht zu Ende – 2. Liga in Münster, 17. Juli 2016

DSC_6907Ein Mannschaftskollege vom TSV Bargteheide, der leider in dieser Saison krankheitsbedingt ausfällt, sagte bereits kurz vor unserem zweiten Rennen in der 2. Bundesliga Nord, nachdem wir beim ersten Rennen Letzter geworden sind: „Es kann nur besser werden.“ Wie er sich täuschen konnte! Es wurde nicht besser. Wir sind auch bei den folgenden zwei Rennen Letzter geworden. Im Gegenteil, in Münster wurde es sogar noch schlechter. Dass wir mit der Mannschaft bisher stets das Tabellenende schmückten, daran habe ich mich ja (leider) schon gewöhnt. Auf die Erfahrung, die ich persönlich in Münster gemacht habe, hätte ich aber gerne verzichtet.

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