Déjà-vu in Alsdorf? – Duathlon DM, 29. April 2018

Alsdorf bei Aachen war am 29. April bereits zum dritten Mal Ausrichter der Deutschen Meisterschaften (DM) im Duathlon. Ich versuchte mich mal im „Fremdgehen“, was ja eigentlich nicht machen sollte und was einem auch mit Sicherheit nicht bekommt. 😉 Aber ich hatte noch eine Rechnung mit diesem Alsdorf offen: Im letzten Jahr war ich bereits angereist, hatte mir samstags die Startunterlagen abgeholt und musste am Wettkampftag unverrichteter Dinge wieder abreisen, weil ich mir in der Nacht zuvor einen Infekt zugezogen hatte. Und auch in diesem Jahr hatte ich wieder ein Déjà-vu. Nach zwei Wettkampfabsagen Anfang April wegen Krankheit war ich doch gerade wieder genesen. Und jetzt das . . .

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Alle Jahre wieder . . . kommen die Kreismeisterschaften im Halbmarathon in Bad Oldesloe, 25. März 2018

Traditionell werden jedes Jahr bereits im März die Kreismeistertitel über die Halbmarathondistanz in Bad Oldesloe beim Travelauf vergeben. Meine Laufform ist gut. Jetzt möchte ich sehen, was ich drauf habe. Aber reicht es auch zum Titel? Wie stark ist die Konkurrenz? Immerhin habe ich bereits vor dem Lauf große Hoffnung, dass ich Kreismeister in der Altersklasse M50 werden kann. 😉

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Wahl zum Nicht-Sportler des Jahres, 16. Februar 2018

. . . oder „Nicht-Wahl zum Sportler des Jahres“ 😉 Es fällt mir schwer, diese Enttäuschung in Worte zu fassen, um nicht verbittert zu klingen. Aber bevor ich versuche, meine Gefühlslage zu beschreiben, möchte ich zwei Dinge tun:
1.) Ich möchte dem verdienten Sieger, Michele Becker, und dem Zweitplatzierten, meinem Vereinskollegen Timo Ziegenbein, ganz herzlich gratulieren.
2.) Ich möchte mich bei allen bedanken, die die Zeit investiert und für mich gestimmt haben – klasse!

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Auf ein Neues – Lümmellauf in Ahrensburg, 21. Januar

Auf ein neues Jahr und einen erneuten Versuch, beim Lümmellauf mal ganz vorne zu landen. Seitdem ich in Ahrensburg wohne, bin ich fast jedes Mal mitgelaufen. Jetzt, glaube ich, zum fünfzehnten Mal. Und noch nie ist es mir gelungen, diesen Lauf durch mein „Wohnzimmer“ für mich zu entscheiden. Und auch in diesem Jahr sieht es nicht besonders gut aus, da ich, fast schon traditionell, über Weihnachten und den Jahreswechsel eine schöpferische Auszeit vom Sport aufgrund einer Erkältung hatte und somit nicht in Topform war. Als ich dann aber zwei Tage vorher erfuhr, dass der Topfavorit passen musste, witterte ich wieder eine Chance. Doch wer würde von außerhalb noch an der Startlinie stehen?

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Ja, wo laufen sie denn – einsames Rundendrehen im Oldesloer Kurpark, 25. November

In Bad Oldesloe trifft sich im November immer traditionell Stormarns Laufelite, um den Kreismeister im Crosslauf zu ermitteln – also Patrick 😉 Na ja, mehr Laufelite gibt es in Stormarn ja nicht mehr. Für mich ist es eine schöne Gelegenheit, dem inneren Schweinehund die Stirn zu bieten und jetzt in der Triathlon-losen Zeit nicht ganz dem Ruf der Couch zu verfallen.

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Auslaufen – Landesmeisterschaften im Halbmarathon in Lübeck, 8. Oktober

Eigentlich war ja meine Saison nach der WM in Rotterdam beendet. Oh, wie ich dieses Füllwort „eigentlich“ liebe ? Doch der Terrier hatte mich überredet, in Lübeck an den Start zu gehen, wo in diesem Jahr die Landesmeisterschaften über die Halbmarathondistanz stattfanden. Schließlich hätten wir eine gute Mannschaft, bestehend aus drei Leuten, am Start. Also musste ich irgendwie noch ein paar Laufeinheiten einschieben, um halbwegs in der Lage zu sein, eine so lange Strecke zu überstehen. Schließlich ist es ein halbes Jahr her als ich beim Berliner Halbmarathon das letzte Mal so weit gelaufen bin. Und ähnlich wie damals hatte ich auch dieses Mal nicht wirklich einen Plan, was ich wohl laufen könnte und wie schnell ich angehen wollte. Und seinerzeit hatte ich festgestellt, dass es ohne Plan irgendwie blöd ist. Wie würde es dieses Mal laufen?

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I have a dream! – Triathlon WM in Rotterdam, 17. September

Die Saison neigt sich dem Ende. Es war mal wieder ein Jahr mit sportlichen Höhen und Tiefen, die mit regelmäßiger Abwechslung über mich hereinbrachen. Zuletzt war das obere Plateau mit dem letzten Ligawettkampf und dem Titel bei der Deutschen Meisterschaft über die Sprintdistanz ziemlich breit, sodass ich für die Triathlon WM über die olympische Distanz eigentlich mal wieder einen Tiefpunkt erwartete. Wie vor zwei Jahren in Chicago, als ich topfit angereist war und dann zwei Tage vor meinem Wettkampf ein Infekt all meine Träume zunichtegemacht hat. Und auch dieses Mal hatte ich wieder diesen großen Traum, vier Jahre, nachdem ich in London als Jüngster meiner Altersklasse M45 Weltmeister geworden bin – jetzt aber als Ältester. Würde ich da überhaupt eine Chance haben gegen die starken Briten, die Mexikaner, die Trump-Wähler? Und dann war da ja auch noch Pelle, dieser Däne, der mir sowohl bei der EM Mitte Juni in Kitzbühel über die olympische Distanz als auch bei der EM eine Woche später in Düsseldorf über die Sprintdistanz gezeigt hat, wie Triathlon geht. Mit all diesen Gedanken und daher mit dem „Martin-Schulz-Feeling“ (Anmerkung der Redaktion: „Martin-Schulz-Feeling“ = „Das kannst Du nicht gewinnen!“) reiste ich also nach Rotterdam. Das Wochenende sollte so einige Überraschungen für mich parat haben.

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Sprint DM in Kölle am Rinn, 2. September

„Da sinn wa dabei, dat is prihima, viva Colonia . . .“, das musste ich mir am Wochenende zigmal anhören, weil es mich zur Deutschen Altersklassenmeisterschaft über die Sprintdistanz (750 m Schwimmen / 20 km Radfahren / 5 km Laufen) in die Karnevalhochburg Köln verschlagen hatte. Köln ist ja nicht schlecht. Ich hege ja auch gewisse Sympathien für den FC. Aber alles hat Grenzen ? Wenigstens waren die äußeren Bedingungen mit ca. 20 Grad, trocken, leicht bewölkt in und um die Ruderregattastrecke am Fühlinger See perfekt, sodass das keine Ausrede sein sollte. Und eine Woche nach dem Finale in der Regionalliga Nord mit dem TSV Bargteheide war die Euphorie auch noch vorhanden. Doch würde diese alleine genügen, um die starke Konkurrenz hinter mir zu lassen?

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Liga-Finale in Bad Zwischenahn, 26./27. August

Zwei Jahre nach unserem letzten Auftritt trieb es uns wieder im Rahmen eines Wettkampfes der Regionalliga Nord nach Bad Zwischenahn. Das Wettkampfformat war vollkommen neu für die Regionalliga und versprach ein Spektakel zu werden: Am Samstagabend fand zunächst ein Swim & Run statt. Gestartet ist das gesamte Feld (105 Männer) über die 500 m im Zwischenahner Meer gleichzeitig, doch loslaufen nach dem Schwimmen aus der Wechselzone über die anschließenden 3 km durften die Teams erst, wenn sie mindestens zu viert von ihren angetretenen fünf Teammitgliedern waren. Die Zeitabstände, die so am Ende zwischen den Teams ermittelt wurden, waren die Vorgaben für den Sprinttriathlon am Sonntag, der auch erstmals komplett als Mannschaftswettkampf ausgetragen wurde und Spannung versprach.

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Pleiten, Pech und ein schneller Däne – Sprint EM in Düsseldorf, 25. Juni

Letzte Woche konnte ich die seit drei Jahren erträumte Europameisterschaftsmedaille bei der EM über die olympische Distanz in Kitzbühel erringen: eine silberne. Heute bekomme ich gleich die Chance, eventuell sogar eine zweite EM-Medaille zu gewinnen, dieses Mal über die halb so lange Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) in Düsseldorf. Neben starker Konkurrenz aus Deutschland und Holland war auch wieder ein Däne am Start, der mich bereits in Kitzbühel um mehr als zwei Minuten geschlagen hatte. Doch während ich in unserem Nachbarland verunsichert an der Startlinie stand, hatte ich für mein „Heimspiel“ einen entschlossenen Plan. Weiterlesen