Was haben Fußball und Triathlon gemeinsam? – LM Kurzdistanz in Geestacht, 24. Juni 2018

Als Fußballer in meinem ersten Leben habe ich mich stets über Fritz-Walter-Wetter gefreut, war ich doch als Grobtechniker eher für die Defensive zuständig und konnte alles abgrätschen, was mir in die Quere kam – stets fair, möchte ich betonen! Auch wenn ich mit zunehmendem Alter zum Triathleten und somit Weichei mutiert bin, schreckt mich dennoch schlechtes Wetter nicht ab, da ich immer denke: „Die anderen leiden noch mehr.“ 😉 Aber sooooo schlecht wie heute muss das Wetter doch nun wirklich nicht sein! Und noch eine Parallele zwischen Fußball und Triathlon sollte mir während des Rennens durch den Kopf gehen. Weiterlesen

So weit die Füße tragen . . . – Mitteldistanz DM in Ingolstadt, 10. Juni 2018

„Das hier hatte ich meinem Kumpel zu verdanken“, denke ich, als meine Beine zu versagen drohen. 1900 m Schwimmen, 86,3 km Radfahren und 8 km Laufen liegen bereits hinter mir – aber 12 km per pedes liegen noch vor mir! Und ich KANN NICHT MEHR! Der Blick ist starr und die Schafe blöken. „Blökende Schafe? Habe ich schon Halluzinationen? Wo bin ich? Und vor allem: Wie bin ich hierhergekommen?“ Also gut. Der Reihe nach . . .

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Déjà-vu in Alsdorf? – Duathlon DM, 29. April 2018

Alsdorf bei Aachen war am 29. April bereits zum dritten Mal Ausrichter der Deutschen Meisterschaften (DM) im Duathlon. Ich versuchte mich mal im „Fremdgehen“, was ja eigentlich nicht machen sollte und was einem auch mit Sicherheit nicht bekommt. 😉 Aber ich hatte noch eine Rechnung mit diesem Alsdorf offen: Im letzten Jahr war ich bereits angereist, hatte mir samstags die Startunterlagen abgeholt und musste am Wettkampftag unverrichteter Dinge wieder abreisen, weil ich mir in der Nacht zuvor einen Infekt zugezogen hatte. Und auch in diesem Jahr hatte ich wieder ein Déjà-vu. Nach zwei Wettkampfabsagen Anfang April wegen Krankheit war ich doch gerade wieder genesen. Und jetzt das . . .

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Alle Jahre wieder . . . kommen die Kreismeisterschaften im Halbmarathon in Bad Oldesloe, 25. März 2018

Traditionell werden jedes Jahr bereits im März die Kreismeistertitel über die Halbmarathondistanz in Bad Oldesloe beim Travelauf vergeben. Meine Laufform ist gut. Jetzt möchte ich sehen, was ich drauf habe. Aber reicht es auch zum Titel? Wie stark ist die Konkurrenz? Immerhin habe ich bereits vor dem Lauf große Hoffnung, dass ich Kreismeister in der Altersklasse M50 werden kann. 😉

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Wahl zum Nicht-Sportler des Jahres, 16. Februar 2018

. . . oder „Nicht-Wahl zum Sportler des Jahres“ 😉 Es fällt mir schwer, diese Enttäuschung in Worte zu fassen, um nicht verbittert zu klingen. Aber bevor ich versuche, meine Gefühlslage zu beschreiben, möchte ich zwei Dinge tun:
1.) Ich möchte dem verdienten Sieger, Michele Becker, und dem Zweitplatzierten, meinem Vereinskollegen Timo Ziegenbein, ganz herzlich gratulieren.
2.) Ich möchte mich bei allen bedanken, die die Zeit investiert und für mich gestimmt haben – klasse!

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Auf ein Neues – Lümmellauf in Ahrensburg, 21. Januar

Auf ein neues Jahr und einen erneuten Versuch, beim Lümmellauf mal ganz vorne zu landen. Seitdem ich in Ahrensburg wohne, bin ich fast jedes Mal mitgelaufen. Jetzt, glaube ich, zum fünfzehnten Mal. Und noch nie ist es mir gelungen, diesen Lauf durch mein „Wohnzimmer“ für mich zu entscheiden. Und auch in diesem Jahr sieht es nicht besonders gut aus, da ich, fast schon traditionell, über Weihnachten und den Jahreswechsel eine schöpferische Auszeit vom Sport aufgrund einer Erkältung hatte und somit nicht in Topform war. Als ich dann aber zwei Tage vorher erfuhr, dass der Topfavorit passen musste, witterte ich wieder eine Chance. Doch wer würde von außerhalb noch an der Startlinie stehen?

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Ja, wo laufen sie denn – einsames Rundendrehen im Oldesloer Kurpark, 25. November

In Bad Oldesloe trifft sich im November immer traditionell Stormarns Laufelite, um den Kreismeister im Crosslauf zu ermitteln – also Patrick 😉 Na ja, mehr Laufelite gibt es in Stormarn ja nicht mehr. Für mich ist es eine schöne Gelegenheit, dem inneren Schweinehund die Stirn zu bieten und jetzt in der Triathlon-losen Zeit nicht ganz dem Ruf der Couch zu verfallen.

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Auslaufen – Landesmeisterschaften im Halbmarathon in Lübeck, 8. Oktober

Eigentlich war ja meine Saison nach der WM in Rotterdam beendet. Oh, wie ich dieses Füllwort „eigentlich“ liebe ? Doch der Terrier hatte mich überredet, in Lübeck an den Start zu gehen, wo in diesem Jahr die Landesmeisterschaften über die Halbmarathondistanz stattfanden. Schließlich hätten wir eine gute Mannschaft, bestehend aus drei Leuten, am Start. Also musste ich irgendwie noch ein paar Laufeinheiten einschieben, um halbwegs in der Lage zu sein, eine so lange Strecke zu überstehen. Schließlich ist es ein halbes Jahr her als ich beim Berliner Halbmarathon das letzte Mal so weit gelaufen bin. Und ähnlich wie damals hatte ich auch dieses Mal nicht wirklich einen Plan, was ich wohl laufen könnte und wie schnell ich angehen wollte. Und seinerzeit hatte ich festgestellt, dass es ohne Plan irgendwie blöd ist. Wie würde es dieses Mal laufen?

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I have a dream! – Triathlon WM in Rotterdam, 17. September

Die Saison neigt sich dem Ende. Es war mal wieder ein Jahr mit sportlichen Höhen und Tiefen, die mit regelmäßiger Abwechslung über mich hereinbrachen. Zuletzt war das obere Plateau mit dem letzten Ligawettkampf und dem Titel bei der Deutschen Meisterschaft über die Sprintdistanz ziemlich breit, sodass ich für die Triathlon WM über die olympische Distanz eigentlich mal wieder einen Tiefpunkt erwartete. Wie vor zwei Jahren in Chicago, als ich topfit angereist war und dann zwei Tage vor meinem Wettkampf ein Infekt all meine Träume zunichtegemacht hat. Und auch dieses Mal hatte ich wieder diesen großen Traum, vier Jahre, nachdem ich in London als Jüngster meiner Altersklasse M45 Weltmeister geworden bin – jetzt aber als Ältester. Würde ich da überhaupt eine Chance haben gegen die starken Briten, die Mexikaner, die Trump-Wähler? Und dann war da ja auch noch Pelle, dieser Däne, der mir sowohl bei der EM Mitte Juni in Kitzbühel über die olympische Distanz als auch bei der EM eine Woche später in Düsseldorf über die Sprintdistanz gezeigt hat, wie Triathlon geht. Mit all diesen Gedanken und daher mit dem „Martin-Schulz-Feeling“ (Anmerkung der Redaktion: „Martin-Schulz-Feeling“ = „Das kannst Du nicht gewinnen!“) reiste ich also nach Rotterdam. Das Wochenende sollte so einige Überraschungen für mich parat haben.

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Sprint DM in Kölle am Rinn, 2. September

„Da sinn wa dabei, dat is prihima, viva Colonia . . .“, das musste ich mir am Wochenende zigmal anhören, weil es mich zur Deutschen Altersklassenmeisterschaft über die Sprintdistanz (750 m Schwimmen / 20 km Radfahren / 5 km Laufen) in die Karnevalhochburg Köln verschlagen hatte. Köln ist ja nicht schlecht. Ich hege ja auch gewisse Sympathien für den FC. Aber alles hat Grenzen ? Wenigstens waren die äußeren Bedingungen mit ca. 20 Grad, trocken, leicht bewölkt in und um die Ruderregattastrecke am Fühlinger See perfekt, sodass das keine Ausrede sein sollte. Und eine Woche nach dem Finale in der Regionalliga Nord mit dem TSV Bargteheide war die Euphorie auch noch vorhanden. Doch würde diese alleine genügen, um die starke Konkurrenz hinter mir zu lassen?

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